
Hohe Betriebskosten, enge Zeitvorgaben, große Datenmengen und verschiedene Datenquellen sind typische Arbeitsbedingungen, die das Bauwesen heutzutage bestimmen. Die fortschreitende Spezialisierung sowie auf bestimmte Aufgabenbereiche zugeschnittene Softwareanwendungen erschweren das Zusammenwirken der Projektbeteiligten im Bau- und Planungsprozess.
Daniel Peter, bei der Bauunternehmung p+p Hausbau für Planung zuständig, kennt diese Problematik. Als Anbieter von Fertighäusern ist das Unternehmen auf den Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern spezialisiert. Rund 30 Mitarbeiter kümmern sich um die Angebotserstellung, den Entwurf, die Planung sowie die Ausführung bis hin zur Schlüsselübergabe. „Bei der Vielzahl von Aufgaben und Planungsbeteiligten erleichtern automatisierte Systeme und ein durchgängiger Datenaustausch die Zusammenarbeit erheblich. Daher setzen wir auf die neue Lösung von Nemetschek und Adobe“, so Daniel Peter.

Bereits seit 2001 arbeitet die Bauunternehmung mit der Software von Nemetschek. Zusätzlich ist seit kurzem die neue Version Allplan BIM 2008 im Einsatz. Neben den traditionellen Austauschformaten lassen sich in der 3D-Planungsoftware CAD-Daten im Standardformat PDF einfach einlesen und weitergeben. Gemeinsam mit Adobe hat Nemetschek die gängige PDF-Funktionalität erweitert und die originären Adobe PDF Libraries in Allplan integriert. Sowohl 2D-Pläne als auch 3D-Modelle lassen sich nicht nur direkt erzeugen, sondern auch reimportieren. „Früher konnte ich 3D-Modelle nur mit Hilfe eines externen kostenpflichtigen Viewers vor dem Bauherren präsentieren. Dies erwies sich oft als problematisch, da nicht nur Farben und Beleuchtung von minderer Qualität, sondern auch die Steuerung des Modells äußerst schwerfällig waren. Mit dem neuen PDF-Format lassen sich 3D-Modelle einwandfrei darstellen. Besonders die Bewegungssteuerung am Bildschirm ist komfortabel“, erläutert Daniel Peter.

Bei der Detailplanung von Entwürfen stand Daniel Peter oftmals vor dem Problem, Bauelemente entsprechend der Herstellervorgaben in die Detailzeichnung integrieren zu müssen. Nemetschek und Adobe bieten hierfür eine umfassende Lösung: die im Internet als PDF abgelegten Produktdatenblätter des Herstellers können einfach extrahiert und in Allplan eingelesen werden. „Diese Möglichkeit der Detailplanung ist eine tolle Sache. Damit kann ich mit nur wenigen Mausklicks verschiedene Fenster oder Badewannen aus dem Internet detailgenau in meine Planung übernehmen und meinem Bauherren verschiedene Varianten vorlegen.“
Selbst wenn die Produktkataloge mehr als 100 Seiten umfassen, lassen sich Herstellerdetails problemlos übertragen. Die dazugehörigen Produktzeichnungen können, sofern sie als Vektorgrafik vorliegen, in die CAD-Detailzeichnung übernommen und weiterverarbeitet werden. Unabhängig vom verwendeten CAD-System bleiben Aussehen, Maßstabsangaben und Layer erhalten. Selbst in PDFs eingebundene 3D-Animationen können nun direkt weiterverwendet werden. Dadurch entfallen aufwändige manuelle Übertragungen und Ermittlungen von Daten und Details.

Zudem wird es dank PDF künftig einfacher, Pläne und Projektdokumente mit Kunden und Partnern auszutauschen und abzustimmen. Anwender können aus ihren Software-Applikationen beispielsweise PDFs ausgeben, die zusätzlich mit intelligenten Funktionen wie Konstruktionsebenen (Layer), Maßstabsangaben, durchsuchbarem Text und 3D-Modellen ausgestattet sind. So können alle Details des geplanten Gebäudes vom Auftraggeber begutachtet und mit einer Walkthrough-Funktion genauestens analysiert werden. „Gerade in der Abstimmung mit dem Bauherrn sind bis zum finalen Entwurf meist mehrere Anläufe notwendig. Da ich vom Bauwerk bis zu den Grundstücksinformationen jedes Detail in das 3D-PDF einarbeite, kann ich die Projektstände jederzeit an den Bauherrn weitergeben“, so Daniel Peter weiter. Zusätzlich lassen sich PDFs nicht nur wie bisher direkt aus Allplan heraus mit Layerstrukturen erzeugen, sondern auch in Allplan reimportieren. Dies ermöglicht dem Nutzer, effizienter zu kommunizieren und einfacher mit allen Mitgliedern eines erweiterten Teams zusammenzuarbeiten – an nahezu jedem Ort und mit einer Vielzahl von Software-Anwendungen.

Für p+p Hausbau liegen die Vorteile klar auf der Hand: Da alle relevanten Daten in einer kompakten, intelligenten PDF-Datei vorliegen, werden alle Planungsbeteiligten ohne technische Komplikationen in die Bauabstimmung einbezogen. Aufgrund der durchgängigen Kommunikationen mit den Partnern werden Projektzyklen verkürzt und dadurch Projektkosten gesenkt. Somit schafft die neue Lösung klare Wettbewerbsvorteile. „Da sämtliche Gebäudedaten in einer dreidimensionalen PDF-Datei hinterlegt und problemlos zur Dokumentation und Präsentation an Planungsbeteiligte und Bauherren verschickt werden können, wird der Planungsprozess um ein Vielfaches beschleunigt. Zudem wirkt sich die direkte Integration des Bauherrn in den laufenden Bauprozess nachhaltig auf die Kundenzufriedenheit aus“, resümiert Daniel Peter.
